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ADAC Stadtführer Stuttgart 1966/67 - Auszüge

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am 11.01.2009

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Zeitzeugenbericht

Der Solitude-Ring

Unmittelbar vor den Toren Stuttgarts liegt der Solitude-Ring, eine Rennstrecke auf öffentlichen Straßen, die in einer Gemeinschaftsleistung zwischen dem Land Baden-Württemberg, der Landeshauptstadt Stuttgart und dem ADAC-Gau Württemberg in den Jahren 1952 bis 1956 als moderne Versuchs- und Rennstrecke für Automobile und Motorräder ausgebaut wurde. Hier einige interessante Angaben:

Höchster Punkt der Rennstrecke: 200 Meter hinter dem Frauenkreuz bei km 3 mit 505,92 Meter über NN.

Tiefste Stelle: Im Mahdental vor der Glemsbrücke mit 382,59 Meter über NN.

Höhenunterschied: 123,33 Meter, Länge der Strecke: 11,417 km

Breite der Rennstrecke: 8-12 Meter, am Start und Ziel 12 Meter plus 12 Meter Boxenbahn.

Größte Steigung: 15 % vom Glemseck zur Hedersbachebene. Größte Querneigung in der Hedersbachkurve 14 %.

Größtes Gefälle: Vom Frauenkreuz zum Dreispitz 11 %. Kleinster Kurvenhalbmesser: 30 Meter in der Hedersbachkurve.

Zahl der Kurven: 26 Links- und 19 Rechtskurven.

Längste Gerade: 550 Meter zwischen Steinbachsee und Büsnau.

Technische EInrichtungen: Am Start- u. Zielplatz: Start- und Zielhaus, 50 Boxen. An der Strecke: 48 Streckenposten (davon 23 mit Telefonverbindung), 8 Unterführungen, Fahrerlager.

Beliebteste Zusachauerplätze: Start- u. Ziel, Glemseck, Hedersbachkurve, Schattenkurven, Schattengrund und Mahdental.


Das Neckarstadion

Das Neckarstadion wurde zum Deutschen Turnfest 1933 erbaut und hatte damals ein Fassungsvermögen von 45.000 Zuschauern. Schon in den nächsten Jahren erwies sich dieses Fassungsvermögen vor allen Dingen bei großen Fußball-Länderspielen als zu klein, so dass auf der Gegengeraden eine mächtige Holztribüne erstellt wurde. Um noch mehr Menschen aufnehmen zu können, wurden auch die Kurven mit zusätzlichen Holztribünen versehen. In den Kriegsjahren brannten diese Holztribünen ab, bzw. wurden als willkommenes Heizmaterial von der Stuttgarter Bevölkerung benützt. Nach dem 2. Weltkrieg wurde zunächst die Betontribüne auf der Gegengeraden erstellt und dann auch die beiden Kurven mit einem Kostenaufwand von mehreren Millionen Mark ausgebaut. Das Fassungsvermögen des Neckarstadions schwankt heute zwischen 75.000 und 102.000 Zuschauern.
Werden die beiden Unterringe der Cannstatter- und Untertürkheimer Kurve mit Sitzplätzen versehen, fasst das Stadion 75.000 Zuschauer (35.000 davon Sitzplätze), falls diese Sitzplätze entfallen, beträgt das Fassungsvermögen bei rd. 15.000 Sitzplätzen insgesamt 102.000 Zuschauer. Seit dem 7. August 1963 hat das Neckarstadion auch eine Flutlichtanlage.

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